Die Nachrichtenzentrale im "Fuchsbau"
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Blick in die Reste der Funkempfangszentrale. Hinten rechts befand sich die Alarmierungszentrale (WAZ).

Hinter der links erkennbaren Wand mit dem Fenster hatten der DNZ (Diensth. der Nachrichtenzentrale) und der D-FuZ (Diensth. der Funkzentrale) ihre Arbeitsplätze.
Dahinter bis zum erkennbaren Durchgang waren Fernmeldeverteiler und Empfangsgerätetechnik aufgestellt.

Auf der rechten Seite im Vordergrund ist ein Kreuzschienenverteiler aufgebaut. Mit Hilfe der zu steckenden Amphenol-Tucheln erfolgte die Zuordnung verschiedener Nachrichtenkanäle an unterschiedliche Nutzungsvarianten.
Dahinter sind nur noch Reste einer Gestellwand zu erkennen. Sie reichte bis an den Kreuzschienenverteiler heran.
Aufgestellt darin war die Empfangsgerätetechnik (überwiegend EKV-13, EKD-111,EKD-300)
Das Nachrichten-Betriebsbataillon im ZGS-14 war verantwortlich für die
offenen und gedeckten Fernsprech- und Fernschreibverbindungen über Draht und Funk,
den Faksimilie-Empfangsbetrieb für die Flugwetterwarte ZFWW,
die Richtfunkverbindungen,die Rohrpostverbindungen im Schutzbauwerk,
die TV-Übertragung im Bauwerk sowie auch der Tonübertragung der Nationalhymne der DDR zur täglichen Vergatterung.
Die Führung dieser Prozesse im 24-Stunden-Dienst oblag dem Diensthabenden der Nachrichtenzentrale.
Ihm unterstellt waren mehr als 30 Fernsprecher/-schreiber,Chiffreure,Abfertiger,Empfangs- und Sendefunker und Techniker der Übertragungsstelle.Die eingesetzten Funker wurden durch eigenes Personal ausgebildet.Die besten Funker erreichten im 3.Diensthalbjahr ein Tempo von 100 Zeichen pro Minute mit der Handtaste.
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