Der Haupteingang zum neuen Bunker
Das Eingangsgebäude zum neuen Bunker mit
Posten- und Garderobenräumen,davor der
Lasteneingang mit einer umhausten Aufzugsanlage.
Von hier gelangte man durch einen kurzen Tunnel in
das unterirdische Treppenhaus.
Genau 93 Stufen führten hinab bis zum 1.Unter-
geschoß.Sehr zum Leidwesen der Raucher,die in
den Schleusenzeiten den Raucherpavillon neben dem
Eingangsgebäude aufsuchen wollten,denn im Bauwerk
war das Rauchen verboten.
Der freie Platz wurde anfangs zur täglichen Vergatterung
der diensthabenden Besatzung um 7 Uhr benutzt.
Das waren 60 männliche und weibliche Armeeangehörige,
die für 24 Stunden dem "Diensthabenden des ZGS-14"
(DFBZ) unterstellt wurden.
Nach 1983 fand die Vergatterung vor dem Kopfbau statt.
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Der neuerbaute Südteil (TO-01) enthielt den eigentlichen zentralen Führungsraum.
Darin wurden auf 2 Projektionsflächen von je 4x4 m die Luftbeobachtungsmeldungen automatisch dargestellt.
In den speziell mit Stahlplatten ausgekleideten Räumen des Bunkers waren die Computersysteme untergebracht,die alle sekundären Radarinformationen der militärischen Luftaufklärung aufbereiteten und bis nach Moskau weiterleiten konnten.
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Der im täglichen Dienst hauptsächlich
benutzte Eingang zum Bunkersystem
im sogenannten "Kopfbau".
Links der Raum des Postens der Wachkompanie.
Über der Flügeltür vor dem Zugang noch
zu erkennen: "Sperrzone P".

Der weiterführende 40m lange Stollen
führt direkt in den schon aus dem 2.Weltkrieg
stammenden Bunkerbereich.(TO-02)
Der leicht abschüssige Gang wurde 1995 mit
Mauern, Schlackebeton und Stahlplatten
verschlossen und ist seit 2006 wieder frei..
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Nur mit einem solchen Sonderausweis
und einer vom Leiter des ZGS-14 bestätigten
Tagesbetretensliste war nach Empfang
einer Klippsichtkarte beim Posten
der Zugang möglich.
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