Die Übertragungsstelle der Post im TO-02
1960 wurde der alte Fuchsbau an seiner Südseite um mehrere große Stollen erweitert.
Darin untergebracht wird die sogenannte Schaltzentrale der Deutschen Post.

Im Bild die Schränke der ATZ-64, eine automatische Telefonzentrale, 1964 entwickelt und hauptsächlich für das Sondernetz S-1 benutzt.
Die ATZ basierte schon auf der Koordinatenschaltertechnik und damit dem Zivil-Netz der Post um Jahrzehnte voraus.
Ab 1964 ist hier das Verstärkeramt der Deutschen Post untergebracht und erhält später die Bezeichnung Übertragungsstelle 2 .
Links im Bild das Kernstück der Übertragungsstelle:
Die Schränke der VZ12-und UKM-Technik...
Transistor- und IC-bestückte Verstärker für die Fernsprechkanäle.
Zu erkennen ist noch der Prüfhörer.

Die gemeinsame Unterbringung von NVA und Post in einem Bauwerk ist einmalig und hat sich bewährt.
Lange Reihen von Verteilern im Seitenstollen der Übertragungsstelle.

Hier standen die röhrenbestückten Verstärker für Fernsprechkanäle in Z12-Technik.

Weiter hinten befindet sich WT-Technik und die Fernschreibvermittlung mit Hebdrehwählertechnik.
Vom Gleichrichterraum gelangt man in den Raum mit den Akkumulatoren der Post.
Ein Arbeitsplatz des diensttuenden Mitarbeiters der Post, der wegen den hohen Temperaturen in den Betriebsräumen immer in kurzen Hosen zu sehen war.
Niederspannungshauptverteiler für die postalen Einrichtungen.
Detailinformationen zur Übertragungsstelle findet man auf den Seiten von http://zgs14.de